Magdeburg - In den Gesundheitsämtern fehlen zunehmend Fachärzte. Darauf hat der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte in Öffentlichen Gesundheitsdienst bei einem Kongress in Magdeburg am Donnerstag hingewiesen. Während deutschlandweit die Zahl der Ärzte zunehme, sei die Zahl der Fachärzte im öffentlichen Dienst gesunken. Im Jahr 2000 seien dort noch rund 1080 berufstätige Fachärzte beschäftigt gewesen, zum letzten Jahreswechsel seien es noch rund 840 gewesen. Verbandsvorsitzende Ute Teichert sagte, junge Leute entschieden sich vor allem wegen der schlechteren Bezahlung eher für die Arbeit im Krankenhaus oder im niedergelassenen Bereich.