Nürnberg - Fahnder in Bayern und Sachsen-Anhalt haben nach rund sechsmonatigen Ermittlungen einen international operierenden Rauschgiftring zerschlagen und dabei eine große Menge Marihuana sichergestellt. Die acht festgenommenen mutmaßlichen Bandenmitglieder stehen im Verdacht, in den vergangenen Jahren rund 5,6 Tonnen Marihuana in neun speziell präparierten Betonquadern geschmuggelt zu haben, berichteten die Fahnder am Freitag in Nürnberg. Die Quader wurden in Albanien, dem Herkunftsort der Drogen, so bearbeitet, dass sie wie Granitquader aussahen. Das auf diese Weise geschmuggelte Marihuana habe einen Schwarzmarktwert von 50 Millionen Euro.