Eisleben - Auf der Suche nach einem neuen Namen für die bisherige Landesbühne Sachsen-Anhalt in Eisleben (Landkreis Mansfeld-Südharz) haben Bürger mehr als 100 Vorschläge gemacht. Entscheiden werde der Aufsichtsrat der Theater- und Kulturwerk gGmbH voraussichtlich Anfang Juni, teilte der Landkreis am Dienstag in Sangerhausen mit. Den Namen Landesbühne dürfe das Haus nach den Vorgaben des Kultusministeriums nicht mehr tragen. Vorgeschlagen worden seien Bezeichnungen wie Martin-Luther-Bühne, Theater Lutherstadt Eisleben, Mansfelder Land Theater bis hin zu Südharzer Kupfertheater.

Das Land hat seine Zuschüsse an die bisherige Landesbühne mit knapp 60 festen Mitarbeitern von bislang 1,3 Millionen Euro auf 750 000 Euro in diesem Jahr gesenkt, in den Jahren 2015 bis 2018 soll die Förderung auf jeweils 400 000 Euro zurückgehen. Hinzu kommt Geld für Strukturanpassungen. Ursprünglich war sogar eine Schließung angedacht.