Magdeburg - Was der künftige Mindestlohn von 8,50 Euro für die Sicherheitsunternehmen bedeutet, erläutern Branchenvertreter heute in Magdeburg. Es soll auch um die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung gehen. Der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft hat für Donnerstag seine Mitglieder zum Jahrestreffen an die Elbe eingeladen. Bislang gibt es einen branchenspezifischen Mindestlohn für Sicherheitsdienstleistungen, der je nach Bundesland zwischen 7,50 und 8,90 Euro liegt.

Der Verband hat nach eigenen Angaben rund 850 Mitgliedsunternehmen. Sie beschäftigen unter anderem die privaten Sicherheitskräfte an Flughäfen, um militärische Liegenschaften, an Atommeilern sowie im öffentlichen Personenverkehr. Zudem geht es um Geld- und Wertdienste.

Bundesweit wurde mit Sicherheitsdienstleistungen im vergangenen Jahr laut dem Verband ein Umsatz von 5,15 Milliarden Euro gemacht - drei Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Beschäftigten sei um 1,3 Prozent auf 185 000 gewachsen.