Berlin - Die eurokritische AfD hat nach Einschätzung eines Politologen in Sachsen und Brandenburg vor allem in ländlichen Regionen gepunktet. Ein möglicher Grund sei die Grenznähe zu Polen und Tschechien, sagte Hendrik Träger der Nachrichtenagentur dpa, Forscher an den Universitäten Magdeburg und Leipzig. Insgesamt zeige sich kein Unterschied zwischen Ost und West. So hätten etwa auch in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg viele Menschen für die neue Partei gestimmt. Im Osten schwankt das Ergebnis. So erreichte die Alternative für Deutschland in Sachsen-Anhalt laut vorläufigem Endergebnis 6,3 Prozent, in Sachsen dagegen 10,1 Prozent der Stimmen.