Dresden - Die Stimmung in der ostdeutschen Wirtschaft hat sich im Mai leicht eingetrübt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex falle nicht mehr ganz so positiv aus wie im April, teilte die Dresdner Niederlassung des Forschungsinstituts am Mittwoch mit. Demnach sank der Index von April auf Mai von 110,4 auf 109,9 Punkte. Das Ifo-Geschäftsklima für Ostdeutschland beruht auf den Bewertungen von 1200 Unternehmen, die zu ihrer gegenwärtigen Geschäftslage und den Aussichten für die kommenden sechs Monate befragt werden.

Im verarbeitenden Gewerbe ist der Wert geringfügig zurückgegangen, verharrt aber immer noch auf hohem Niveau. In die Zukunft blickt die ostdeutsche Industrie optimistisch. Ganz anders ist es beim Großhandel: Hier hat sich nach einer kräftigen Verbesserung im April das Mai-Klima wieder abgekühlt. Auch die Erwartungen sind gedämpft. Das Klima im Bauhauptgewerbe hat sich deutlich verbessert. Die Firmen berichten von besseren Geschäften als im April und blicken weniger pessimistisch in die nahe Zukunft.