Berlin - Politische Gefangene in der DDR mussten auch im Braunkohle-Tagebau Zwangsarbeit verrichten. Das ist einem Bericht der "Bild"-Zeitung (Samstag) zufolge ein weiteres Ergebnis der Studie, die von der Union der Opferverbände der Kommunistischen Gewaltherrschaft in Auftrag gegeben wurde. Zunächst hatte die Sendung "Report Mainz" berichtet, dass die Häftlinge bei der Deutschen Reichsbahn der DDR zwangsweise arbeiten mussten. "Inhaftierte waren im Braunkohletagebau in der Lausitz und in Bitterfeld eingesetzt. Politische Häftlinge und Strafgefangene mussten dort zwangsweise unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten", sagte der Politwissenschaftler Christian Sachse, der die Studie erstellte, der "Bild".