Magdeburg - Der Romanik-Tag in Sachsen-Anhalt lockt zahlreiche Besucher hinter dicke Mauern. Kirchen, Burgen, Dome und Klöster an der "Straße der Romanik" präsentieren sich seit Samstagmorgen unter anderem mit Führungen, Ritterspielen und Ausstellungen, wie der Tourismusverband Sachsen-Anhalt mitteilte. Im Kloster Memleben (Burgenlandkreis) lauschten zahlreiche Besucher den Ausführungen von Pater Franziskus Büll zur Geschichte des Bauwerks, in dem Kaiser Otto der Große 973 starb.

Der Verband hat in diesem Jahr zum dritten Mal zum Romanik-Tag eingeladen. Mit seiner Einführung im Jahr 2012 konnte nach Angaben von Geschäftsführerin Bärbel Schön die Bekanntheit der "Straße der Romanik" weiter gesteigert werden. Die Strecke zähle zu den zehn beliebtesten Tourismusrouten in Deutschland und ist als Teil der Europäischen Kulturroute Transromanica europaweit vernetzt. Die 1000 Kilometer lange Route verzeichnet jährlich rund 1,6 Millionen Besucher.