Magdeburg/Halle - Kein Straßenstrich, wenige Bordelle: Prostituierte arbeiten in Sachsen-Anhalt meist in privaten Wohnungen. In Magdeburg, Halle und Dessau-Roßlau, aber auch in vielen mittelgroßen Städten gebe es vorwiegend Wohnungsprostitution, teilten die Polizeidirektionen auf Anfrage mit. Die Wohnungen seien mit bis zu vier Prostituierten belegt. Die Polizei geht davon aus, dass im nördlichen Landesteil etwa 200 Prostituierte in solchen Wohnungen arbeiten, die PD Ost spricht von etwa 80 bis 100. Eine Magdeburger Sozialarbeiterin des Gesundheitsamtes bemerkt einen Wandel in dem Gewerbe: "Die Mobilität wird größer. Immer öfter haben die Frauen keinen festen Arbeitsort, sondern sind in der gesamten Republik unterwegs."