Künzelsau - Gleich zwei Teams aus Sachsen-Anhalt sind als Sieger aus dem Bundeswettbewerb von "Jugend forscht" hervorgegangen. Den Preis des Bundespräsidenten für die außergewöhnlichste Arbeit gewannen Lukas Höhne (17) und Lukas Gräfner (16) vom Paul-Gerhard-Gymnasium in Gräfenhainichen (Landkreis Wittenberg). Sie entwickelten einen innovativen 3-D-Drucker, der sich besonders für die Herstellung sogenannter rotationssymmetrischer Teile eignet wie die Stiftung am Sonntag in Künzelsau bei Schwäbisch Hall mitteilte.

Maximilian Seidel (19) und Lisa Schuchhardt (18) vom Dr.-Frank-Gymnasium Staßfurt (Salzlandkreis) entwickelten ein spezielles Verfahren zur Sanierung belasteter Böden. Die Sieger in Geo- und Raumwissenschaften binden dabei Schwermetalle mittels Bakterien, wodurch sich die Wurzelbildung der Pflanzen stark verbessert.

Zwei weitere Teams aus Sachsen-Anhalt erhielten vierte Preise in den Kategorien Arbeitswelt und Chemie. Nach Angaben der Stiftung waren elf Teilnehmer aus Sachsen-Anhalt mit sieben Projekten beim Bundesfinale dabei. In Künzelsau hatten die jungen Forscher vier Tage lang insgesamt 114 Projekte aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik vorgestellt.