Magdeburg/Halle - Junge Menschen schrecken nach Angaben des Luftsportverbandes häufig vor der Hobby-Fliegerei zurück, weil sie ihnen zu zeitintensiv ist. Sie seien kaum bereit, sich so stark in diesen Sport zu vertiefen, sagte der Präsident des Luftsportverbandes Sachsen-Anhalt, Henning Schulte, der Nachrichtenagentur dpa. "Die Interessenlage der heutigen Jugend ist eine andere." Der Verband habe derzeit knapp 900 Mitglieder, darunter 450 Segelflieger, allerdings seien nicht alle aktiv. Es gebe keine Statistik über die Hobby-Flieger im Land. Laut Landesverwaltungsamt gibt es derzeit aber rund 1500 Privatpilotenlizenzen in Sachsen-Anhalt, darunter solche für Motorflieger und Hubschrauber, Segelflieger und Freiballonführer.