Bitterfeld-Wolfen - Gut drei Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima wird eine verlassene Golfanlage in der Region in einen Solarpark umgewandelt - mit Modulen des Solarkonzerns Hanwha Q-Cells. Die Anlage werde rund 8000 Haushalte mit Strom versorgen können, teilte das Solarunternehmen am Dienstag mit. Der Golfplatz wird seit dem Erdbeben vom 11. März 2011 nicht mehr genutzt, die Solaranlage mit Zellen aus dem malaysischen Werk des Unternehmens soll im März 2015 in Betrieb gehen. Das Atomunglück von Fukushima hatte auch in Japan zu einer Diskussion über die Abhängigkeit des Landes von der Kernenergie geführt.