Magdeburg - Der Streit um einen in der Lotterie gewonnenen Weltraumflug geht nun doch vor Gericht. Die Beteiligten hätten sich bei einer Mediation vor dem Güterichter nicht auf einen Vergleich einigen können, sagte der Sprecher des Magdeburger Landgerichts, Christian Löffler, am Mittwoch. Gründe seien nicht bekannt. Am 18. Juni müsse nun eine Zivilkammer des Landgerichts entscheiden. Bislang ist ein Verhandlungstermin vorgesehen.

In dem Streit geht es um die Klage eines Mannes, der den Flug bei einem Preisausschreiben einer Fastfoodkette gewonnen hatte. Seinen Gewinn hatte er mit einer Frau getauscht, die ihm als Ausgleich drei Autos und Alufelgen zugesagt haben soll. Diesen Tauschvertrag wollte der Mann den Angaben zufolge vor Gericht aufheben lassen, weil er nur einen der versprochenen Wagen erhalten hatte. Im Mai 2013 hatte die Frau sich selbst als Gewinnerin des Fluges dargestellt, der in eine Höhe von etwa 100 Kilometern führen soll.