Magdeburg - Zahlreiche Besucher haben es sich trotz herrlichen Badewetters am Pfingstmontag nicht nehmen lassen, einen Blick hinter die Kulissen einer Mühle zu werfen. Zum bundesweiten Mühlentag hatten 113 Müller in Sachsen-Anhalt ihre Betriebe geöffnet. Das Interesse war groß. Bei Führungen erfuhren die Besucher nicht nur Wissenswertes über die Technik, sondern auch über die Geschichte von Mühlen, die als älteste Kraftmaschinen der Menschheit gelten, teilte die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung mit.

Zu ihm seien sogar mehr Gäste gekommen als 2013, sagte der Betreiber der Mühle in Eckartsberga, Thomas Land. Er beteiligt sich seit vielen Jahren am Mühlentag. Seine Mühle ist das Wahrzeichen der Stadt im Burgenlandkreis und besteht aus einem zehnspeichigen Windrad, das einen Durchmesser von 14 Metern hat.

Laut Mühlengesellschaft wurde der Mühlentag vor mehr als 20 Jahren in Sachsen-Anhalt begründet. Seit 1994 können Interessierte auch in den übrigen Bundesländern hinter die Kulissen der Mahlwerke schauen. Insgesamt beteiligten sich bundesweit in diesem Jahr etwa 1100 Mühlen.