Berlin - Der von der Abschiebung nach Italien verschonte Flüchtling vom Oranienplatz ist wieder in Berlin. Er war am Vortag nach einem Gerichtsbeschluss aus der Abschiebehaft in Sachsen-Anhalt entlassen worden. Seine Rechtsanwältin stellte inzwischen einen Antrag auf humanitäres Aufenthaltsrecht für ihn in der Hauptstadt. "Es geht darum, eine humanitäre Perspektive für ihn in Deutschland zu finden", sagte Anwältin Berenice Böhlo am Donnerstag der dpa. Der 27-jährige Mann aus Niger gehört zu den 326 registrierten Flüchtlingen vom Oranienplatz, denen der Senat feste Unterkünfte und eine umfassende Prüfung ihrer Einzelanträge auf Aufenthalt oder Asyl zugesagt hat.