Magdeburg - Der Forschungscampus für Medizintechnik an der Universität Magdeburg bekommt langfristig Geld vom Bund. Ingenieure und Mediziner erforschen dort gemeinsam mit Unternehmen neue Wege für die Behandlung von Krankheiten. Zunächst bis 2019 soll es jährlich bis zu zwei Millionen Euro geben, das Land habe zusätzlich zehn Millionen Euro für den Zeitraum in Aussicht gestellt, teilte am Donnerstag das Wissenschaftsministerium mit. Die Dauer der Förderung könne auf 15 Jahre verlängert werden. Das Projekt mit dem Namen Stimulate, dessen Schwerpunkt bildgestützte minimalinvasive Therapien sind, war Anfang 2013 ins Leben gerufen worden. Nach Angaben der Uni ist es das größte vom Bund geförderte Forschungsprojekt in Sachsen-Anhalt.