Dessau-Roßlau - Die Kürzungen der Landesförderung für das Anhaltische Theater Dessau werden laut Intendant André Bücker für das Publikum in der kommenden Spielzeit noch nicht spürbar sein - wohl aber in der darauf folgenden. Bei der Vorstellung der neuen Spielzeit am Donnerstag sagte Bücker, es werde weniger Premieren und wohl auch weniger Vorstellungen im Großen Haus geben. Auch Personal werde weiter abgebaut. Der Intendant zeigte sich aber erleichtert darüber, dass der Stadtrat am Vorabend grünes Licht für den Theatervertrag mit dem Land gegeben hatte und das Anhaltische Theater als Vier-Sparten-Haus gesichert ist.