Berlin - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) feiert mit Ausstellungen, Exkursionen und weiteren Aktionen das 25-jährige Bestehen des sogenannten Grünen Bandes. Der 1400 Kilometer lange Biotopverbund entstand am früheren Todesstreifen entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Er beheimatet mehr als 1200 gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Wegen intensiver Nutzung, Acker- und Straßenbau gebe es allerdings Lücken von insgesamt 180 Kilometern, sagte die Leiterin des BUND-Projektbüros Grünes Band, Liana Geidezis. Der Bedarf an landwirtschaftlicher Fläche gefährde das Ziel eines lückenlosen Naturschutzgebietes.