Berlin - Die Zahl westlicher Medikamentenstudien in der DDR ist vermutlich etwas niedriger als bislang angenommen. Etwa 300 Studien zwischen 1980 und 1990 seien als "sicher durchgeführte" Prüfungen im Auftrag westlicher Pharmahersteller in allen Regionen der DDR identifiziert worden, heißt es in einem Zwischenbericht der Forschergruppe, die das Thema unter Federführung der Berliner Charité noch bis Ende 2015 untersucht. Zuvor hatten Zahlen von von 400 bis 600 Studien im Raum gestanden. Das Zwischenergebnis soll am Montag in Berlin vorgestellt werden. Bis Dezember 2015 soll die Expertise fertig sein.