Prora - Die Geschichte Proras als größter NVA-Standort für Bausoldaten beleuchtet seit Sonntag eine Ausstellung auf der Insel Rügen (Mecklenburg-Vorpommern). Die Schau "Militärstandort Prora - Opposition und Widerstand" im Prora-Zentrum dokumentiert Alltag und Rahmenbedingungen, unter denen die Bausoldaten zwischen 1964 und 1989/90 ihren waffenlosen Dienst in der Nationalen Volksarmee ableisten mussten. Rund 15 000 junge Männer verweigerten in der DDR auf diese Art den Dienst an der Waffe, davon arbeiteten rund 3300 in Prora, sagte die Leiterin des Prora-Zentrums, Susanna Misgajski.