Magdeburg - Erst ein kurzes Wegnicken, dann ein schwerer Unfall: Wissenschaftler und Mediziner aus Magdeburger wollen den Zusammenhängen zwischen krankheitsbedingter Müdigkeit am Steuer und Verkehrsunfällen noch besser auf die Schliche kommen. Dafür werde die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg für eine Studie eng mit der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord zusammenarbeiten, teilte die Hochschule am Montag mit. Das Forschungsprojekt starte am 1. Juli und sei auf ein Jahr angelegt. In dieser Zeit erhielten Unfallbeteiligte stichprobenartig von der Polizei einen Fragebogen in einem frankierten Rückumschlag. Diesen könnten sie zu Hause in Ruhe ausfüllen und, ohne Polizeieinblick, an die Mediziner weitergeben. Die Auswertung erfolge anonym und im Sinne der Probanden, hieß es.