Magdeburg - Nach dem Willen der Landesregierung soll die Rechtsmedizin in Halle erhalten bleiben, der Standort Magdeburg wird geschlossen. Eine Sprecherin des Wissenschaftsministeriums bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der "Mitteldeutschen Zeitung" über einen Beschlussvorschlag des Kabinetts an den Landtag. Sie sagte, der Landtagsausschuss für Recht, Verfassung und Gleichstellung werde am Freitag dazu beraten. Die wirtschaftlich defizitär arbeitenden Institute in Halle und Magdeburg sind bereits fusioniert. An beiden Standorten werden Dienstleistungen für Polizei und Staatsanwaltschaften erbracht, Gewaltopfer betreut und Mediziner ausgebildet.