Magdeburg - Um der drohenden Unterversorgung mit Hausärzten langfristig zu begegnen, greift die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt (KVSA) Studenten und jungen Ärzten finanziell jetzt noch stärker unter die Arme. Das bestehende Förderprogramm wurde am 1. Juli erweitert, etwa durch eine monatliche Geldspritze im Abschnitt Allgemeinmedizin des Praktischen Jahres, teilte die KVSA am Donnerstag in Magdeburg mit. Für die Mehrinvestitionen stünde pro Jahr ein mit 1,4 Millionen Euro gefüllter Strukturfonds bereit, der von KVSA und Krankenkassen gefüllt werde. Bei perspektivisch 825 fehlenden Hausärzten im Land bis 2025 müssten alle Register gezogen werden, sagte der Vorstandsvorsitzende der KVSA, Burkhard John.