Halle - Am Landgericht Halle wird heute voraussichtlich das Urteil gegen einen Geschäftsmann wegen illegaler Müllentsorgung gesprochen. Das teilte ein Gerichtssprecher mit. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 66-Jährigen vor, rund 270 000 Kubikmeter Haus- und Gewerbeabfälle fälschlich als Baureststoffe deklariert zu haben. Die Abfälle sollen kostengünstig in Mülldeponien entsorgt worden sein, obwohl die dafür erforderlichen Genehmigungen nicht vorlagen. Der Mann war den Angaben zufolge Chef einer Logistikfirma in Sachsen-Anhalt. Die Firma soll durch die illegale Müllentsorgung 240 000 Euro Gewinn verbucht haben.