Kalbe/Jeetze (mbc/cn) l Stürmisch war es nicht, als es am Sonntagabend krachte und plötzlich ein dicker Ast den Weg durch den Kalbenser Stadtpark versperrte. Gleichzeitig demolierte er die Umfriedung des angrenzenden Friedhofes. Der Ast fiel nur 20 Meter von dessen Haupteingang entfernt auf die Erde und musste anschließend von städtischen Mitarbeitern beseitigt werden.

Erst vor anderthalb Wochen war im Kurpark nahe der Wassermühle eine riesige Esche in einen benachbarten Schuppen gefallen. Auch zu diesem Zeitpunkt hatte kein Unwetter geherrscht (Volksstimme berichtete). Leider, so Bauhofleiter Uwe Wolff, lasse sich nicht in jedem Fall erkennen, wenn ein Ast morsch oder ein Baum umsturzgefährdet sei. Zwar gäbe es in den Parkanlagen regelmäßig Begehungen mit Fachleuten und es seien auch schon wieder einige Bäume gekennzeichnet, die vorsorglich gefällt werden müssten. Doch wenn ein Gehölz, so wie besagte Esche, eine kranke Wurzel habe, dann lasse sich das eben nicht unbedingt entdecken.

Feuerwehreinsatz in Jeetze

Das Phänomen ist allerdings längst nicht nur auf Kalbe selbst beschränkt. Gestern Vormittag zum Beispiel musste die Ortsfeuerwehr Jeetze ausrücken, weil ganz in Nähe des Ortsausganges in Richtung Salzwedel ein Baum auf die Straße gefallen war und dort den Verkehr behinderte. Sechs Kameraden waren dort mit einem Fahrzeug im Einsatz. Als sich der Vorfall um kurz nach 9 Uhr ereignet hatte, war ebenfalls kein Unwetter feststellbar.