Berlin - Die sechs ostdeutschen Länder fordern finanzielle Hilfen über 2019 hinaus. Auch nach Auslaufen des Solidarpakts II Ende 2019 werde weiterhin ein Großteil der strukturschwachen Gebiete in Ostdeutschland liegen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der sechs ostdeutschen Regierungschefs. Sie berieten am Mittwoch zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den Stand des Aufbaus Ost.

Merkel würdigte die bisher geleisteten Aufbau-Leistungen der neuen Länder im 25. Jahr des Mauerfalls. Man sei sich aber auch einig gewesen, dass es strukturelle Unterschiede zum Westen auch über 2019 hinaus geben werde. Die Ost-Länder müssten sich aktiv in die Neuregelung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen einbringen, betonte die Kanzlerin. Für sie würden spezifische Regelungen gebraucht.