Magdeburg - Er bot im Namen des Magdeburger Ordnungsamtes freie Stellen und kostenlose Parkplätze via Twitter und Facebook an - nun muss sich ein 29-Jähriger vor Gericht verantworten. Zum Auftakt räumte er die Vorwürfe teilweise ein. Er habe die falschen Angaben aber geändert, sagte er am Mittwoch vor dem Landgericht Magdeburg. Die Stadt wirft dem 29-Jährigen vor, die Namensrechte der Kommune verletzt zu haben. Er soll den Anschein erweckt haben, offizielle Informationen der Stadt zu verbreiten. Die Kommune will ihm untersagen, weiter im Namen Magdeburgs aufzutreten. Für jede Zuwiderhandlung soll er bis zu 250 000 Euro zahlen. Das Urteil wird laut Gericht am kommenden Mittwoch gesprochen.