Berlin - Die 8000 Beschäftigten in der ostdeutschen Stahlindustrie bekommen in zwei Schritten mehr Geld. Der Juli-Lohnzettel wird 2,3 Prozent höher ausfallen, im Mai 2015 steigen die Bezüge um weitere 1,7 Prozent, wie am Donnerstag die IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen mitteilte. Gewerkschaft und Arbeitgeber übernahmen damit den Abschluss für Nordwestdeutschland vom Dienstag. Der neue Tarifvertrag gilt bis Ende Oktober 2015. Auszubildende erhalten monatlich 36 Euro mehr, sie werden laut IG Metall weiterhin unbefristet übernommen. Die größten Unternehmen der Branche im Osten sitzen in Brandenburg und Sachsen.