Halle - Beim Finale der Fußball-WM am Sonntag werden in Sachsen-Anhalt nur wenige Argentinier ihren Landsmännern die Daumen drücken. Der Grund: Ganze 31 Menschen aus dem südamerikanischen Land lebten Ende 2013 zwischen Arendsee und Zeitz, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Halle mitteilte. Auch in der Zwischenzeit dürften es nicht viel mehr geworden sein.

Rund die Hälfte der Argentinier wohnte in Dessau-Roßlau (14); fünf wurden in Halle und fünf weitere im Saalekreis registriert. Die Aufzählung ist nicht vollständig. Die Handelsbeziehungen zwischen Sachsen-Anhalt und Argentinien sind den Statistikern eher unbedeutend. Nur 0,05 Prozent der Einfuhren nach Sachsen-Anhalt kamen aus Argentinien, 0,1 Prozent der Ausfuhren gingen dorthin.