Gräfenhainichen - Riesige Wandporträts von acht früheren Bergleuten sollen künftig an die Arbeiter des ehemaligen Tagebaus Golpa-Nord bei Gräfenhainichen (Landkreis Wittenberg) erinnern. Am Sonntag werden die Werke des Graffiti-Künstlers Hendrik Beikirch im Freiluftmuseum Ferropolis eingeweiht. Beikirch hat die rund zwölf Meter großen Porträts an zwei ehemalige Werkstatthallen gesprüht. Die Arbeit steht unter dem Titel "Spuren". Auf dem Gelände finden inzwischen viele Festivals statt. Von 1964 bis 1991 wurde in Golpa-Nord Braunkohle gefördert, nach dem Fall der Mauer machten die Anlagen dicht.