Magdeburg - Der Kampf gegen steigendes Grundwasser und nasse Böden wird in Sachsen-Anhalt noch viel Zeit in Anspruch nehmen. Aus einem 30-Millionen-Euro-Topf für Maßnahmen gegen die Vernässung seien bislang 15 Millionen Euro verplant und sechs Millionen Euro ausgegeben, sagte die Landtagsabgeordnete Brigitte Take (CDU) am Dienstag in Magdeburg. Take ist Vorsitzende des zeitweiligen Ausschusses für dieses Problem. Das Gremium stellte nach dreijähriger Arbeit seinen Abschlussbericht vor.

Die Ursachen für die unter Wasser stehenden Felder und feuchten Keller sind dem Ausschuss zufolge vielfältig. Dazu gehören etwa die vernachlässigte Pflege von Gräben und Fließgewässern, die Auswirkungen stillgelegter Bergwerke, die Flutung ehemaliger Tagebaue und die nur geringere Entnahme von Grundwasser für Trinkwasserzwecke.