Naumburg - Nach einem Schlauchbootunfall auf der Saale bei Naumburg prüft die Polizei mögliche Fehler des mitfahrenden Erwachsenen. Es gebe widersprüchliche Aussagen, wie es zu dem Unglück gekommen sei, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Mittwoch in Magdeburg. Klarheit sollen weitere Ermittlungen bringen. Das Schlauchboot mit 14 Schülern zwischen zwölf und 13 Jahren aus Halle und dem erwachsenen Bootsführer war am Dienstagnachmittag an einem Wehr nahe Bad Kösen in starke Strömung geraten und auf ein Hindernis aufgefahren. Zwei Kinder und der Erwachsene stürzten ins Wasser, alle Bootsfahrer konnten sich jedoch an Land retten.

Vier Kinder mussten nach dem Unglück mit Verdacht auf Gehirnerschütterung im Krankenhaus bleiben. Sie seien jedoch auf dem Weg der Besserung und sollten spätestens am Donnerstag nach Hause entlassen werden, sagte der Polizeisprecher weiter.