Halle - Eine Chefsekretärin jobbt an der Supermarktkasse, ein Ingenieur hangelt sich als Hilfsarbeiter auf dem Bau von Monat zu Monat: Arbeitskräfte aus dem Ausland üben in Deutschland nach Ansicht von Arbeitsmarktexperten nicht immer Tätigkeiten aus, die ihrer tatsächlichen Qualifikation entsprechen. Es sei daher wichtig, ausländische Abschlüsse schnell anzuerkennen, sagte der Chef der Landesarbeitsagentur, Kay Senius. Den Angaben zufolge hat jeder vierte beschäftigte Ausländer in Sachsen-Anhalt entweder in seiner Heimat eine abgeschlossene Berufsausbildung, einen Meister gemacht oder eine Fachschule absolviert. Jeder Fünfte sei Akademiker.