Stuttgart/Magdeburg - Sachsen-Anhalt hat im vergangenen Jahr unter den ostdeutschen Bundesländern die meisten internationalen Investoren angezogen. Einer am Dienstag veröffentlichten Untersuchung der Wirtschaftsberatung Ernst & Young zufolge entschieden sich ausländische Firmen 30 Mal für Projekte im Land. Damit liegt Sachsen-Anhalt bundesweit auf dem sechsten Rang. In keinem anderen Bundesland stiegen die Direktinvestitionen stärker (+114 Prozent). Durch das internationale Engagement entstanden 1531 Arbeitsplätze, mehr schufen die Investoren nur in Nordrhein-Westfalen. Bundesweit stieg die Zahl ausländischer Direktinvestitionen um 12 Prozent auf 701 Projekte.