Sangerhausen - Die Gläubiger des Fahrradherstellers Mifa aus Sangerhausen haben den Plänen für die Sanierung des angeschlagenen Unternehmens zugestimmt. In einer Gläubigerversammlung bestellten sie eine vom Unternehmen vorgeschlagene Beratungsgesellschaft zu ihrem Gemeinsamen Vertreter, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Zudem wurde die Beratungsfirma ermächtigt, mit Mifa über eine Verschiebung von Zinszahlungen zu verhandeln. Die Mitteldeutschen Fahrradwerke (Mifa) hatten sich 25 Millionen Euro geliehen, dann wurden allerdings finanzielle Schwierigkeiten bekannt. Der indische Investor Hero Cycles will bei Mifa einsteigen, dazu sollen die Gläubiger aber auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten.