Wernigerode - Begünstigt durch den milden Winter hat sich im Nationalpark Harz der Borkenkäfer ausgebreitet. In einem 500 Meter breiten Sicherheitsstreifen um den Park würden nun befallene Bäume gefällt und schnell abtransportiert, teilte ein Sprecher am Mittwoch mit. Damit solle die Ausbreitung des Fichtenborkenkäfers in Wälder der Nachbarschaft verhindert werden. In der Kernzone des Parks selbst wird der Borkenkäfer nicht bekämpft - hier sollen Bäume und Käfer im natürlichen Kräftespiel miteinander konkurrieren. An der Grenze des Waldes sei aber schnelles Handeln notwendig. In 31 Abschnitten sind Forstwirte nun unterwegs, um frische Befallsherde festzustellen. Der Käfer greift die Bäume an, was den wirtschaftlichen Ertrag senkt.