Halle Die Handballer des SC Magdeburg sind ihrer Favoritenrolle beim BWG-Cup in Halle gerecht geworden. Der Bundesligist gewann am Freitag das Finale gegen den Zweitligisten EHV Aue mit 18:14 (8:7). Den dritten Platz belegte der Dessau-Roßlauer HV durch einen 19:18 (8:10)-Erfolg gegen den USV Halle.

"Aue hat eine gute Mannschaft, aber bei uns fehlte es auch etwas an Konzentration. Wir haben zu viel verworfen", sagte Magdeburgs Trainer Geir Svensson. "Wir haben uns ohne vier Stammspieler glänzend verkauft. Ich kann nur hoffen, dass sich bei Ladislav Brykner der Verdacht auf Kreuzbandriss nicht bestätigt", sagte Aues Coach Runar Sigtryggsson. Der tschechische Linkshänder musste im Endspiel bereits nach drei Minuten verletzt ausgewechselt werden.

Die Magdeburger bestimmten zu Beginn des Finals die Szenerie und führten nach zwölf Minuten mit 7:3. Doch die Sachsen kämpften sich bis zur Pause auf einen Treffer heran und lagen in der 21. Minute mit 12:10 vorn. Mit einem 7:1-Lauf auf 17:13 drehten die Magdeburger innerhalb von fünf Minuten die Partie. Den größten Anteil am Erfolg des Bundesligisten hatten Jure Natek (5), der alle seine Treffer in den letzten zehn Minuten erzielte, und Lie Hansen (3). Für Aue trafen Jan Faith (5/3) und Kevin Roch (4) am besten.