Hamburg - Der VfL Wolfsburg ist mit einem 6:5 (0:0)-Sieg im Elfmeterschießen gegen den Hamburger SV ins Finale des Telekom-Cups eingezogen. Die Niedersachsen profitierten in Hamburg von einem Lattenschuss des HSV-Profis Kerem Demirbay.

Den letzten Elfmeter verwandelte Junior Malanda. Im zweiten Spiel des Vorbereitungsturniers stehen sich im Anschluss Rekordmeister FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach gegenüber. Während die Niedersachsen ihre Zugänge Aaron Hunt (Werder Bremen) und Sebastian Jung (Eintracht Frankfurt) von Beginn einsetzten, konnte HSV-Trainer Mirko Slomka lediglich Zoltan Stieber (Greuther Fürth) aufbieten. Auch Japan-Rückkehrer Gojko Kacar durfte sich in der Innenverteidigung zusammen mit Johan Djorou versuchen.

Während das Aufbauspiel des hanseatischen Fast-Absteigers flüssiger wirkte als in der Schlussphase der vergangenen Saison, offenbarte der Angriff alte Schwächen. Besonders der zuletzt an Hannover verliehene Artjoms Rudnevs zeigte technische Fehler. So schlug der lettische Stürmer (7.) frei vor Keeper Patrick Drewes über den Ball. Einen guten Eindruck nach seinem Bandscheibenvorfall machte HSV-Schlussmann René Adler, der mehrere Chancen vereitelte.