Berlin - Von den Wirtschaftssanktionen gegen Russland sind mittelständische Betriebe in Ostdeutschland besonders betroffen. Sie hätten oft historisch gewachsene Geschäftsbeziehungen mit Russland, sagte der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Mario Ohoven, am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. "Viele ostdeutsche Unternehmen haben sich auf den russischen Markt konzentriert. Deshalb verfügen sie oft über weniger Exportmärkte als Betriebe in den alten Bundesländern." Zugleich drohten Wettbewerber aus Fernost langfristig die freigewordenen Märkte zu übernehmen.