Berlin - Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur fördert in diesem Jahr 143 Projekte mit knapp 2,2 Millionen Euro. Mit dem jetzt verabschiedeten Bundeshaushalt sei eine halbe Million Euro zusätzlich bereitgestellt worden, teilte Geschäftsführerin Anna Kaminsky am Mittwoch mit. Davon profitierten im 25. Jahr der friedlichen Revolution 44 Vorhaben, die bislang keine Zusage bekamen. Damit könne nun auch eine neue Wanderausstellung der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft vorbereitet werden. Sie soll Schicksale von Opfern politischer Verfolgung zeigen und über Unrecht und Verbrechen in der kommunistischen Diktatur informieren.