Magdeburg - Im Prozess um einen gewonnenen Weltraumflug sollen noch erhebliche Widersprüche aufgeklärt werden. Der Vorsitzende Richter Jörn Draack sagte am Mittwoch am Landgericht Magdeburg, es sollten zwei weitere Zeugen gehört werden. Hintergrund seien widersprüchliche Angaben des klagenden Mannes aus der Autobranche, der bei einem Gewinnspiel einer Fastfood-Kette den Flug gewonnen, dann aber mit einer Bekannten getauscht hatte. Nun will er doch selbst ins Weltall fliegen. Unter anderem gibt es starke Widersprüche über den Gegenwert für den Gewinncoupon. Die Magdeburger Kfz-Meisterin, gegen die der Mann zivilrechtlich klagt, geht davon aus, dass sie den Flug antreten kann. Der Prozess soll am 14. Oktober fortgesetzt werden.