Bitterfeld-Wolfen - Das Solarunternehmen Hanwha Q-Cells will seine Produktionskapazität bis zum Jahresende deutlich auf mehr als 1,5 Gigawatt erweitern. Am Firmensitz in Bitterfeld-Wolfen soll die Kapazität von 200 auf 230 Megawatt steigen, im Hauptwerk in Cyberjaya (Malaysia) von derzeit 1,1 auf 1,3 Gigawatt, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. In Cyberjaya ging erst vor wenigen Wochen eine weitere Produktionslinie für Solarzellen in Betrieb.

Der einstige Weltmarktführer Q-Cells war nach seiner Insolvenz 2012 mit Fertigung und Forschung vom koreanischen Hanwha-Konzern übernommen worden. Weltweit beschäftigt der Modulhersteller derzeit rund 1350 Mitarbeiter, davon 880 in Deutschland. Vor der Pleite hatte Q-Cells zeitweise mehr als 2000 Mitarbeiter.