Halle - Sachsen-Anhalts FDP will den neuen Landesvorsitzenden erstmals von den Mitgliedern direkt bestimmen lassen. Das Urwahl-Verfahren sei vom Landesvorstand beschlossen worden, sagte Landeschefin Cornelia Pieper der "Volksstimme" (Donnerstag). "Das Ergebnis wird verbindlich sein." Die Neuwahl wird notwendig, weil die langjährige Vorsitzende zum April 2015 aus dem Amt scheiden wird. Pieper zieht ins polnische Danzig (Gdansk), wo sie als deutsche Generalkonsulin tätig sein wird. Die FDP war bei der letzten Landtagswahl 2011 an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Die Partei kämpft um eine Rückkehr ins Landesparlament 2016.