Halle - Die ostdeutsche Wirtschaft holt einer Prognose des Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) zufolge trotz eines kräftigen Wachstums nicht auf. Dieses Jahr werde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Osten um 1,8 Prozent zulegen, im Westen aber um 2,0 Prozent steigen, erklärte das Institut am Montag. Damit sei der Rückstand zum Wirtschaftswachstum im Westen aber geringer als in den Jahren zuvor. Im ersten Quartal 2014 war die Wirtschaft im Osten nach früheren Angaben des IWH stärker gewachsen als im Westen.