Halle - Therapien für Leukämie-Patienten zu verbessern ist Ziel einer Forschergruppe am Universitätsklinikum Halle. Die Mediziner erhalten nun von der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung 250 000 Euro Unterstützung, wie Stiftung und Uniklinikum am Donnerstag in Halle mitteilten. Konkret geht es um akute Leukämien, die bei vielen Patienten gut behandelt werden könnten. Schwieriger sei das aber bei Rückfällen, weil die Leukämiezellen gegen normale Therapien resistent geworden sind. Die Arbeitsgruppe in Halle untersucht die Resistenzmechanismen. Ziel ist den Angaben zufolge, neue Therapiestrategien zu entwickeln, damit Resistenzen überwunden werden können oder gar nicht erst auftreten.