Braunlage/Magdeburg - Nach mehr als 90 Jahren Skisprunggeschichte soll die marode Wurmbergschanze im Harz in spätestens zwei Wochen abgerissen sein. "Weil der Stahl nicht mehr in Ordnung ist", begründete die Inhaberin des Schanzenturms, Karin Lauber, am Freitag in Braunschweig die Maßnahme. Die Arbeiten an dem 30 Meter hohen Turm und an der mehr als 80 Meter langen Schanze hätten bereits begonnen. "Das Stahlgerüst steht noch."

An gleicher Stelle soll nun ein Aussichtsturm entstehen. Die Schanze auf dem Wurmberg - mit 971 Metern der höchste Berg Niedersachsens - wurde 1922 erbaut. Schon seit Jahren rauscht dort aber kein Skispringer mehr hinab. Das letzte große Skispringen fand laut Internationalem Skiverband im Jahr 2011 statt.