Berlin - Gefälschte Pässe, Zeichnungen für Tunnel, Stasi-Berichte - erstmals wird in Berlin eine umfassende Ausstellung zur Fluchthilfe für DDR-Bürger gezeigt. Es werde deutlich, welchen Mut Menschen von westlicher Seite aus zwischen 1961 und 1989 aufbrachten, um Ostdeutschen zu helfen, sagte Kuratorin Maria Nooke der Nachrichtenagentur dpa. Während nach dem Mauerbau viele Fluchten von West-Berlin aus organisiert wurden und gelangen, sei das mit dem Ausbau der DDR-Grenzanlagen immer schwieriger geworden. Die Stasi habe gefasste Helfer zu Haftstrafen verurteilt. Die Schau "Risiko Freiheit" in der Gedenkstätte Notaufnahmelager Marienfelde wird am Freitag eröffnet.