Magdeburg - Computer könnten Kriminalisten künftig helfen, überlagerte Fingerabdrücke als Beweismittel gegen Straftäter zu nutzen. Gemeinsam mit dem Landeskriminalamt (LKA) Sachsen-Anhalt hat die Magdeburger Metop GmbH ein Verfahren entwickelt, mit dem die Fingerspuren digital voneinander getrennt und auf ihre Qualität untersucht werden können. Bislang wenden Kriminaltechniker das Verfahren aber noch nicht an, weil es nicht zugelassen ist, sagte Metop-Geschäftsführer Thomas Leich am Montag in Magdeburg. Laut Kriminalrätin Simone Wabnitz vom LKA muss zunächst in einer Vielzahl von Tests erwiesen werden, dass die Ergebnisse des Verfahrens gerichtsfest sind.