Magdeburg - Mit Hilfe Zehntausender Fingerabdrücke in einer Datenbank versucht die Polizei, Tätern auf die Spur zu kommen. Rund 22 000 Tatortspuren aus Sachsen-Anhalt sind laut Landeskriminalamt im bundesweiten automatisierten Fingerabdruck-Identifizierungssystem hinterlegt. Das sind Abdrücke, die bislang noch niemandem zugeordnet werden. Zudem hat Sachsen-Anhalts Polizei rund 66 000 Finger- und Handabdrücke von ehemaligen oder aktuellen Beschuldigten als sogenannte Tätervergleichsspuren hinterlegt. Diese Spuren werden nach entsprechenden Fristen, die im BKA-Gesetz festgehalten sind, auch wieder gelöscht. Jeder Betroffene hat zudem die Möglichkeit, einen Antrag auf Löschung zu stellen.