Magdeburg - An Krebs erkrankte junge Frauen erfahren aus Sicht der "Frauenselbsthilfe nach Krebs" oft zu wenig Unterstützung. Deshalb arbeitet sie an einem neuen Netzwerk, in dem sich Betroffene austauschen können. Das Bundesgesundheitsministerium unterstütze den Aufbau in diesem Jahr mit 10 000 Euro und je nach Bedarf mit weiteren Summen in den kommenden zwei Jahren, sagte eine Sprecherin der Selbsthilfeorganisation am Donnerstag in Magdeburg. Welche Angebote die Frauen genau brauchten, werde noch bis Ende Oktober bei einer Online-Umfrage ermittelt. Pro Jahr erkrankten schätzungsweise rund 10 000 Frauen im Alter unter 35 Jahren an Krebs, am häufigsten komme Brustkrebs vor.

In Magdeburg veranstaltet die Organisation von diesem Freitag bis Sonntag ihre Jahrestagung, zu der sie rund 600 Teilnehmer erwartet.